Wissenswertes zu

Solitärgehölzen

Standort:

Je nach Gattung unterschiedliche Bodenansprüche, nährstoffhaltig und tiefgründig, neutrale bis leicht alkalische Böden, einige Arten bevorzugen torfig-saure Böden. Bei Tiefwurzlern sollte auf ausreichend vorhandenen Wurzelraum und evtl. Boden-Leitungen geachtet werden, bei flachwurzelnden Gehölzen auf

ausreichenden Abstand zu gepflasterten u. asphaltierte Flächen achten

Pflanzung :

Pflanzloch doppelt so breit und tief wie Ballengröße ausheben und mit lockerer Erde auffüllen, evtl. Aufbesserung bei schweren und mageren Böden durch Humussubstrat wie Rindenhumus oder gut abgelagertem Kompost, Drahtkorb und Textiltuch erst im Pflanzloch öffnen aber nicht entfernen. Der Pflanzenballen sollte nach dem Setzen mit 3-5 cm Mutterboden abgedeckt und seitlich gut angetreten werden. Bei fußveredelten Sorten muss die Veredlungsstelle einige Zentimeter über dem Boden bleiben. Nach dem Pflanzen ist die Erstellung eines Gießrandes zur einfacheren Bewässerung sinnvoll, bei größeren Pflanzen eine stabile Schräg-Verpfählung gegen die Hauptwindrichtung anbringen

Düngung :

Im Pflanzjahr allenfalls durch ausreichende Humusversorgung sichern, ab dem 2.

Standjahr sind organische oder mineralische Volldünger möglich, Zeitpunkt: im Frühjahr kurz vor dem Laubaustrieb

Pflege und Schnitt:

Bei Blütensträuchern ist ein Schnitt vor dem Austrieb im Frühjahr am zweckmäßigsten, Verjüngungsschnitt durch Herausschneiden der stärksten und ältesten Triebe aus der Basis fördert die Bildung von Jungtrieben mit Blüten, Rückschnitt um ⅓ bis ½ bei starkwüchsigen fördert die Verzweigung, stark wachsende Arten wie Buddleia erfordern einen starken, jährlichen Rückschnitt zur Neubildung von blühenden Jungtrieben. Bei winter- u. frühblühenden Gehölzen wird der Rückschnitt nach der Blüte vorgenommen, einige wertvollere Arten wie z.B. Zaubernuss, Blumenhartriegel benötigen keinen regelmäßigen Rückschnitt.

Besonderheiten :

Es ist empfehlenswert die Pflanzscheibe in den ersten Jahren nach der Pflanzung

offen zu halten, um eine Wasser- und Nährstoff-Konkurenz durch Grasbewuchs zu vermeiden